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16. August 2012
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Sportwagenmarke Lotus vor dem Aus

Die britische Sportwagenmarke Lotus steht vor dem Aus. Mitarbeiter wurden entlassen und in den letzten Monaten ist immer wieder ist von Zahlungsschwierigkeiten an Mitarbeiter und Zulieferer die Rede.

Lotus und ihr einstiger Lenker Dany Bahar, der entlassen wurde, hatten auf dem Pariser Salon 2010 noch die Wiederauferstehung der britischen Traditionsmarke, die weitgehend in malayischer Hand ist, mit fünf angekündigten neuen Modellen pompös gefeiert. Auf 860 m² gab es das neue Portfolio mit Exige, Elite, Eterne, Esprit und Elise zu bestaunen. Auch ein kleines Elektro-und  Hybridauto war im Gespräch. Bahar wollte die vormalige Nobelschmiede zu einem ernsthaften Konkurrenten für etablierte Sportwagenbauer wie Porsche, Aston Martin, Ferrari oder Maserati machen mit über 10.000 weltweit verkauften Modellen.

Heute ist nicht viel von den hochfliegenden Absichten übrig. Lotus produziert hoch defizitär, die weniger als 1.000 Mitarbeiter im Werk Hethel bei Norwich haben nicht mehr viel zu tun. Aus den groß angekündigten Investitionen von 1 Mrd. Euro wurde nichts und auch in Sachen Entwicklung der neuen Modelle gibt es nichts zu berichten. Auf dem Pariser Salon gibt es keinen Messestand von Lotus mehr. Auch die seinerzeit eigens eingerichtete Website www.lotusnewera.com geht ins Leere.