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Japaner bremsen Zusammenarbeit mit europäischen Autobauern
Wegen der anhaltenden Eurokrise und der daraus resultierenden Absatzflaute wollen einige japanische Hersteller laut japanischer Wirtschaftszeitung „Nikkei“ ihre Zusammenarbeit mit europäischen Autobauern einschränken. Leidtragender soll u.a. de PSA-Gruppe sein.Die anhaltende Absatzkrise in Europa veranlasst offensichtlich de japanischen Atobauer Mazda, Mtsubishi und Isuzu, ihre Zusammenarbeit mit europäischen Herstellern auf den Prüfstand zu stellen, möglicherweise sogar zu beenden. So soll Mitsubishi Nikkei zufolge die Lieferung von Elektroautos ( i-MiEV) an PSA gestoppt haben. Ein Unternehmenssprecher von Mitsubishi wird mit der Bemerkung zitiert, die Lieferungen an Peugeot bzw. Citroen würden angepasst. Trotz laufender Verträge ist unklar, ob die Lieferungen wieder aufgenommen werden. Zudem bezieht Mitsubishi dem Bericht nach keine Dieselmotoren mehr von den Franzosen.
Peugeot muss obendrein künftig auch auf Mazda als Kunden für seine Motoren verzichten. Der japanische Autokonzern hatte die Motoren bisher in drei seiner europäischen Modelle eingebaut, will bei der nächsten Generation der Fahrzeuge aber auf eigene Aggregate umsteigen.
Isuzu will angeblich die Entwicklung von Dieselmotoren mit Opel abbrechen. Zudem suche das Unternehmen nach einem Ausstieg aus einem gemeinsamen Motorenunternehmen mit der Opel-Mutter General Motors (GM) in Polen.


