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Bindestrich kostet 500 Euro Strafe
Mit der Einführung des Euro-Kennzeichens hat sich neben der EU-Kennzeichnung auch die Schreibweise der Buchstaben-Zahlenkombination auf den Kennzeichen geändert. Medienberichten zufolge ist diese neue Schreibweise, konkret der nun fehlende Bindestrich, einigen Autofahrern zu Verhängnis geworden.Weil dieser Trennungsstrich noch in einigen Fahrzeugscheinen auftaucht, sollen Autofahrer im Ausland dafür mit einem Bußgeld von 500 Euro belangt worden sein. Genannt wurden Österreich und Italien, die diese Strafe verhängten, weil Zulassungsdaten und Nummernschild nicht übereinstimmten.Rechtens sei die Strafe nicht, denn es gelten die Bestimmungen des Landes, in dem das Fahrzeug seine Zulassung erhielt, argumentiert der ADAC. Wenn also das Fahrzeug in Deutschland ordnungsgemäß angemeldet wurde, hat dies auch im Ausland Gültigkeit – ob ein Bindestrich in den Papieren steht, oder nicht. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann seine Fahrzeugpapiere bei der Zulassungsstelle ändern lassen.


