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Audi trotzt dem Negativtrend des deutschen Automarks
Mit 247.860 neuen Pkw fiel das Zulassungsergebnis im Juli um 5 % niedriger aus als im Vorjahr. Im Zeitraum Januar bis Juli 2012 nahmen die Zulassungen um rund 1.200 Pkw ab (-0,1 %). Der gewerbliche Anteil der neuen Pkw lag bei 5812 %. Der Diesel-Anteil stieg auf 49,1 %.Das Mini-Segment verbesserte seinen Vorjahreswert um über 30 %. Die Geländewagen lagen mit +24,8 % über dem Vorjahreswert. Einen Anstieg der Zulassungen um +23,6 % gab es bei den Mini-Vans. Die Kompaktklasse, mit 22,0 % Anteil das stärkste Segment, musste einen Rückgang verbuchen (-19,2 %). Subaru und Land Rover profitieren von der Aufwärtsentwicklung bei den Geländewagen und erzielten ein Plus von 175,7 % bzw.119,1 %.
Audi konnte mit +14,3 % ebenfalls eine überdurchschnittliche Zunahme verzeichnen. Sehr deutliche Einbußen gab es bei Opel (-18,6 %), BMW, Mini (-17,9 %) und Mercedes (-14,6 %). Ford entspricht mit einem Rückgang um -4,4 % in etwa der durchschnittlichen Entwicklung. Die Einbuße bei VW als volumenstärkste Marke (Marktanteil: 23,6 %) beträgt -1,5 %.
Bei den Importeuren gab es Einbußen von bis zu -70,9 % (Daihatsu). Aber auch hier konnten etliche Marken ihr Vorjahresergebnis erheblich verbessern, wie z.B. Chrysler, Jeep, Dodge(+55,3 %).
Der Gebrauchtwagenmarkt gestaltete sich im Juli mit 696.060 umgemeldeten Kfz positiv (+7,0 %). Mit 608.675 Besitzumschreibungen lag der Pkw-Markt +7,1 % über Vorjahresniveau. 95 % dieser Pkw sind in privatem Besitz. Der Anteil der jungen Gebrauchten (bis zu 12 Monate alt) lag bei 18,5 %.


