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2013 wird schlechtestes Autojahr
Ferdinand Dudenhöffer, Chef des Center Automotive Research (CAR) an der Universität Duisburg-Essen, erwartet ein ganz schlechtes Autojahr 2013.Die Schuldenkrise in der Eurozone könnte die westeuropäischen Automärkte nach Einschätzung des Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer in eine tiefe Rezession stürzen. In einer Studie des CAR heißt es, das Jahr 2013 werde die schlechtesten Autoverkäufe seit 1993 bringen. Die Krise in Europa sei nicht vorbei, sondern erst am Beginn.
Wegen der einbrechenden Nachfrage rechnen die Forscher damit, dass im kommenden Jahr nur noch 11,9 Mio. Autos in Westeuropa abgesetzt werden können. Der Autopapst, wie Ferdinand Dudenhöffer mitunter bezeichnet wird, glaubt, dass die Auswirkungen der Schuldenkrise noch mindestens bis 2015 spürbar sein werden. Selbst dann werde seiner Meinung nach das Niveau von 2011 nicht erreicht werden, so Dudenhöffer.
Eine mehr oder weniger düstere Zukunft prophezeit CAR den Autobauern PSA, Renault und Fiat. Sie gelten seiner Ansicht nach als gefährdet und werden geschwächt aus der Krise hervorgehen. Wegen der unsicheren, finanziellen Situation hatte Fiat vor einiger Zeit angekündigt, die Einführung neuer Fahrzeuge zu verschieben. Der Grande Punto und der Bravo werden deshalb erst 2014 auf den Markt kommen.
Anders sieht es hingegen beim VW-Konzern aus. Der Studie zufolge könnten die Wolfsburger ihren Marktanteil von heute 25 auf bis zu 30 % steigern.


