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05. Juli 2012
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Mercedes' Stern ist blasser geworden

Irgendwie traut der Markt dem Daimler-Management nicht so recht, schreibt das Wall Street Journal.

Die Prognosen des Stuttgarter Automobilkonzerns werden vor wichtigen Veranstaltungen gerne mal angezweifelt, Gerüchte über Gewinnwarnungen machen dann die Runde, so das WSJ. Die Konzernführung ist dem Vernehmen nach genervt. Glaubt man Beobachtern, scheint Daimlers Führungsriege wegen des ständigen Zweifels der Marktbeobachter so langsam die Lust zu vergehen: „Wir hatten den Eindruck, dass das Management ein bisschen frustriert ist“, schrieben die Analysten von Quandt Research nach einem Dinner mit ranghohen Unternehmensvertretern in einer Kurznotiz an ihre Kunden. „Gibt es wirklich einen hinreichenden Grund, dass Daimler als das meistgehasste Unternehmen der europäischen Automobilindustrie wahrgenommen wird“, fragen sie sich in Stuttgart.

Daimler hinkt mit seinen Mercedes-Modellen den Konkurrenten von BMW und Audi momentan hinterher. Gleiches gilt – zumindest in Sachen Profitabilität – auch für die Lkw-Sparte, wo vor allem Scania den Ton angibt. Allerdings, und das ist sicherlich der Grund für den Frust in der Daimler-Führung, war 2011 das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte. Und 2012 schickt sich an, nicht wirklich schlechter zu werden. Quelle: WSJ