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Bill Ford’s „Blaupause für Mobilität"
Bill Ford bezog sich in diesem Zusammenhang auf die Prognose, dass sich der globale Fahrzeugbestand bis zur Mitte des Jahrhunderts von einer auf dann vier Milliarden vervierfachen wird. Eine seiner Kernthesen lautete: Angesichts der zunehmenden Verstädterung der Weltbevölkerung und der damit zusammenhängenden weiter wachsenden Verkehrsbelastung liegt die Zukunft des Individualverkehrs in der gegenseitigen elektronischen Vernetzung aller Verkehrsteilnehmer. Bill Ford sagte in Barcelona wörtlich: „Um künftig Staus zu vermeiden und Unfälle zu verhindern, können wir immer stärker von Autos profitieren, die mit ihren zahlreichen Sensoren Daten und Informationen sammeln. Ich bin mir sicher, dass viele dieser Möglichkeiten schon in absehbarer Zeit unseren Alltag einfacher und sicherer machen, denn sie werden bereits heute entwickelt und in vielen Fällen auch schon getestet“.
Die Ford Motor Company intensiviert mit dieser „Blaupause für Mobilität“ die Suche nach Lösungen für die Verkehrsprobleme von morgen, die sich in aufstrebenden Märkten dieser Welt bereits heute abzeichnen.
Beispiel Sao Paulo: In der brasilianischen Millionen-Metropole erreichen Staus im täglichen Berufsverkehr oft eine Länge von 160 km und mehr, der Weg zur Arbeit kostet viele Autofahrer zwei bis drei Stunden. Dennoch wächst der brasilianische Automobilmarkt alljährlich um gut 7,5 %.
Beispiel China: In der Volksrepublik ging 2010 ein Verkehrsstau in die Geschichte ein, der geschlagene elf Tage andauerte. Diese Probleme beschränken sich keinesfalls nur auf Schwellenländer.
Beispiel England: Hochrechnungen beziffern den Verlust, den Verkehrsstaus der Wirtschaft schon bald bescheren, auf gut 26 Mrd. Euro jährlich.
In Deutschland betragen die jährlichen Stauschäden weit über 100 Mrd.




