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Rüsselsheim verliert Astra-Produktion
Das Opel-Stammwerk wird die Astra-Produktion verlieren. Das Unternehmen gab am Donnerstag offiziell bekannt, dass der Opel Astra der nächsten Generation nur noch im polnischen Gliwice und im britischen Ellesmere Port produziert werden wird.Das britische Werk hatte jetzt den Zuschlag erhalten, nachdem die Mitarbeiter einer Lohnsenkung und einem sehr lang laufenden Tarifvertrag für die gesamte Lebensdauer der nächsten Astra-Generation zugestimmt hatten. Mit der Vereinbarung könne Ellesmere seine Flexibilität erhöhen, Strukturkosten senken und damit seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern, heißt es aus der Unternehmenszentrale. Ellesmere Port soll so zu einem der wettbewerbsfähigsten Werke im Produktionsnetzwerk von Opel werden. Gliwice stand offenbar nie zur Disposition. Seit seiner Gründung im Jahr 1998 hat das Werk dort zu sehr wettbewerbsfähigen Kosten produziert.
Die Produktion der nächsten Astra-Generation soll im Jahr 2015 beginnen. Beide Werke sollen dann im Dreischichtbetrieb voll ausgelastet sein und profitabel arbeiten. Opel beabsichtigt, rund 300 Millionen Euro in die Werke in Ellesmere Port und Gliwice zu investieren, um sie auf den allerneuesten technischen Stand zu bringen und die Produktion des neuen Modells vorzubereiten. In Ellesmere Port werden dadurch rund 700 neue Stellen geschaffen.
Opel geht davon aus, dass über die Werke in Ellesmere Port und Gliwice hinaus keine weiteren Produktionskapazitäten für Kompaktfahrzeuge benötigt werden. Dementsprechend wird die Produktion des Astra in Rüsselsheim nach dem Auslauf des jetzigen Modells nicht fortgesetzt werden.


