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Youngman will Saab für lächerliche 269 Mio. Euro
Der chinesische Autokonzern Youngman will laut "Svenska Dagbladet" für nur noch 269 Mio. Euro den insolventen schwedischen Autobauer Saab übernehmen.Die Traditionsmarke hatte im Dezember aufgeben müssen, nachdem sich bis dahin alle Rettungsversuche als ergebnisos erwiesen hatten (DMM/NewFleet Berichtete). Seit April 2011 ruht die Produktion im schwedischen Trollhättan. Das Aus kurz vor Weihnachten kam, weil sich Youngman zurückgezogen hatte, sagte damals der niederländische Unternehmenschef und Mehrheitseigner Victor Muller. Die Chinesen kamen angeblich wegen eines Vetos der vormaligen Saab-Eigentümerin General Motors (GM) nicht zum Zug. GM wollte verhindern, dass Produktionslizenzen an die Chinesen fielen. Nun heißt es zum xten Mal, das Youngman neuerdings wieder zugreifen will. Das Angebot der Chinesen: umgerechnet nur 269 Mio. Euro, die sie auf den Tisch des Hauses blättern wollen (soern die Meldung der Tageszeitung zutrifft). Umgerechnet 12 Mrd. Schwedische Kronen wollen sie unbestätigten Quellen zufolge in die Entwicklung neuer Saab-Modelle investieren. Dabei solen Forschung und Entwicklung sowie die Produktion im Saab-Stammwerk Trollhättan bleiben.
Wie mehrfach berichtet, haben die Saab-Insolvenzverwalter verlautbart, es gebe mehrere Interessenten für Saab, darunter seien Firmen aus der Türkei sowie aus Indien. Saab gehörte bis Anfang 2010 zu General Motors und wurde dann vom kleinen niederländischen Sportwagenhersteller Spyker Cars von Victor Muller übernommen. Zuletzt hieß Saab "Swedish Automobile".


