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03. Februar 2012
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Erneute Gerüchte um Übernahme von Saab

Eigentlich ist die schwedische Automarke Saab pleite. Nun aber hat sich der vormalige chinesische Interessent Yongman angeblich wieder gemeldet und möchte den Hersteller nun doch kaufen.

Die Bänder in Trollhättan stehen seit April 2011 still. Das Traditionsunternehmen befindet sich derzeit in der Insolvenz. Nun soll der chinesische Konzern Zhejiang Youngman Lotus Automobile laut einem schwedischen Radiosender angeblich ein neuerliches Gebot für den zahlungsunfähigen Autobauer abgegeben haben. Der Sender beruft sich auf Unternehmenskreise und sprach davon, Youngman wolle umgerechnet mehrere hundert Millionen Euro für Saab auf den Tisch legen.

Aber: Die Chinesen wollten lange vor dem Insolvenzantrag Saabs in die Traditionsmarke investieren. Von Yongma selbst ist freilich keine Stellungnahme zu bekommen. Möglicherweise war die Nachricht nur eine Luftblase. Der Zwangsverwalter von Saab lehnte eine Stellungnahme ab. Eine Rettung der Marke durch die chinesischen Geldgeber scheiterte - auch am Nein der Opel-Mutter General Motors, die Saab mit Technologie und Patenten versorgt. Die Amerikaner fürchten bei einem Einstieg der Geldgeber um ihre eigenen Chancen auf dem boomenden Markt China.