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24. Januar 2012
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Gefährliches neues Kältemittel für Klimaanlagen

Das neue Kältemittel R-1234yf soll ab 2017 in Europa verpflichtend in Klimaanlagen von Automobilen sein. Es ist kostengünstig aber umweltschädigend und u.U. lebensgefährlich.

Untersuchungen des Umweltbundesamtes und der Bundesanstalt für Materialforschung bestätigen, dass der neue Kühlstoff bei einem Fahrzeugbrand bei 405 ° Celsius in Flammen aufgeht und hochgiftige Gase freisetzt, so ein Bericht auf t-online.de. Wenn das neue Kältemittel z.B. bei einem Unfall in Brand gerät, entsteht Fluorwasserstoffsäure, bei Kontakt mit Wasser dann auch Flusssäure, die in geringen Mengen schon tödlich ist. Dabei merken Fahrer und Autoinsassen die Aufnahme des Giftes nicht. Die Flüssigkeit wird schnell von Haut und Schleimhäuten aufgenommen und wirkt stark ätzend. Beim Einatmen kann sie akut zu einem Lungenödem und chronischen Schäden bis hin zum Tod führen.

Die Hersteller von R-1234yf, DuPont und Honeywell, bestreiten die Gefährlichkeit ihres neuen Kältemittels, so der Beitrag weiter. Dabei veröffentlichte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) schon 2008 Zitate aus dem offiziellen Honeywell-Datenblatt für 1234yf vom 16. Mai 2008, in dem zu lesen sei, dass es sich um ein "extremely flammable gas" handelt, weshalb im Brandfall ganz bestimmte Sicherheitsvorkehrungen zu treffen seien. Laut Umweltbundesamt brennen pro Jahr in Deutschland zwischen 30.000 und 40.000 Fahrzeuge. Quelle: t-online.de