News Ökologie

11. Dezember 2011
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VW beim Effizienzhaus Plus-Projekt an Bord

Auch der Volkswagen Konzern unterstützt das Berliner Forschungsprojekt Effizienzhaus Plus (regeneratives Wohnen und CO2-neutrales Autofahren unter einem Dach) mit einem Audi A1 e-tron und zwei Volkswagen Golf Blue-e-Motion.

Das Effizienzhaus Plus wurde erzeugt mittels Solartechnologie eigene Energie, die in passenden Hochleistungsbatterien zwischengespeichert wird, woraus jene zum Haus gehörenden Elektrofahrzeuge aufgeladen werden können. Das als Einfamilienhaus konzipierte Gebäude gilt als erstes voll funktionsfähiges, bewohnbares „Energieüberschusshaus". Es präsentiert unter dem Leitsatz „Mein Haus meine Tankstelle" die Nutzung nachhaltiger Ressourcen und bildet dabei einen Synergieeffekt zwischen Bauen und Verkehr. Das Energie-Plus-Haus erzeugt doppelt so viel Strom wie es verbraucht und ist daher das ideale Konzept, um zusätzlich das Elektrofahrzeug vor der Tür mit zu betanken.

Im Laufe des Projektes werden im Sommer 2012 zwei Volkswagen Golf Blue-e-Motion den Bewohnern und gegen Ende 2012 ein Audi A1 e-tron für die Dauer von jeweils drei Monaten zur Verfügung gestellt. Hierzu Dr. Rudolf Krebs, Generalbevollmächtigter und Leiter E-Traktion für den Volkswagen Konzern: „Dieses Forschungsprojekt ergänzt unsere Erfahrungen aus den konzerneigenen Flottenerprobungen, bei denen unsere Testfahrer eine eigene Ladebox zuhause installiert bekommen haben. Im Rahmen dieser Erprobung werden unsere elektrischen Flottenfahrzeuge mit Naturstrom der Volkswagen Kraftwerke GmbH betankt. Das Konzept Berlin geht einen Schritt weiter, indem das Einfamilienhaus auch eigenen Naturstrom herstellt. Dies ist die ideale Erweiterung für Neubauten bzw. Eigenheime, die den gesamten Energieverbrauch autark über den eigens regenerative erzeugten Strom abdecken."

Das Projekt ergänzt in perfekter Form den Ansatz von Volkswagen, dass Elektrofahrzeuge nur dann wirklich CO2-neutral eingesetzt sind, wenn der Strom auf regenerative Art und Weise hergestellt wird. Dr. Kay Lindemann, VDA-Geschäftsführer: „In diesem Forschungsprojekt werden Elektrofahrzeuge aller deutschen Hersteller getestet. Für den zukünftigen Erfolg der Elektromobilität muss diese alltagstauglich und für den Kunden erlebbar sein.