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Elektroautos nur in Unternehmen gefragt
In den ersten elf Monaten des Jahres sind laut einer Studie 1808 Elektroautos in Deutschland neu zugelassen worden, davon rund 46 Prozent in Fuhrparks von Unternehmen. Für Privatkunden spielen die Stromer kaum eine Rolle.
Private Autofahrer nehmen das Elektroauto in Deutschland kaum an - über 90 Prozent fahren in Unternehmen oder sind Eigenzulassungen von Herstellern.
Die deutschen Autokäufer verschmähen das Elektroauto, schreibt „n-tv.de“. Gerade einmal 101 Pkw mit elektrischem Antrieb sind im laufenden Jahr von Privatkunden gekauft worden. Bis Ende des Jahres werden es lediglich rund 120 sein, prognostiziert eine Studie des Center Automotive Research (CAR) an der Universität Duisburg-Essen.
Insgesamt sind im in den ersten elf Monaten des Jahres zwar bereits 1808 Elektroautos in Deutschland neu auf die Straße gerollt, gut 46 Prozent sind jedoch Eigenzulassungen von Händlern oder Herstellern. Wie das Nachrichtenportal weiter berichtet, ging die gleiche Menge in die Fuhrparks von Unternehmen, größtenteils an Stromversorger. Weitere drei Prozent wurden von Autovermietern zugelassen. Der Privatkundenanteil an den Neuzulassungen liegt bei nur fünf Prozent.
Die von der Bundesregierung vorgesehene Zahl von einer Million Elektro- und Hybridfahrzeuge bis 2020 ist so nach Einschätzung von CAR-Leiter Ferdinand Dudenhöffer nur schwer zu erreichen. Im Ausland kommt die Elektromobilität schneller in Fahrt. Weltweit wurden im laufenden Jahr 50.000 Fahrzeuge neu zugelassen. Allein in den USA sind bislang rund 15.000 Einheiten der E-Autos Chevrolet Volt und Nissan Leaf verkauft worden.


