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26. November 2011
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Skoda schlägt alle im Mittelklassesegment

Flotten- und Dienstwagenbetreiber greifen häufig auf Fahrzeuge der Mittelklasse zurück. Nach Kompaktklasse und Kleinwagen stellt sie das drittstärkste Segment auf dem deutschen Markt. Nahezu jeder fünfte Pkw in Deutschland gehört zu dieser Kategorie. Schwacke hat nun die Betriebskosten errechnet. Und da gab es unangenehme Überraschungen.

Die Datenspezialisten prüften und bewerteten alle auf dem Markt befindlichen Modelle. Dass teure Sportlimousinen mit einem M, einem S oder AMG sehr hohe Betriebskosten verursachen, ist den Experten ohnehin klar. Doch kam bei der umfangreichen Studie heraus, so berichtet Schwacke, dass allerdings auch einzelne Modelle von Citroen, Peugeot oder Volvo zu den kostenintensivsten des Segments gehören. Und das ist dann doch eines der überraschenden Ergebnisse der Schwacke-Betriebskosten-Analyse.

Die Auswertung von Schwacke umfasst 1.797 Modellversionen von über 20 Herstellern. Als Berechnungsgrundlage diente dabei ein gemitteltes, typisches Profil für Privatkunden mit einer Jahresfahrleistung von 15.000 km und vier Jahren Haltedauer. Neben Unterhaltskosten (z.B. Wartung, Versicherung und Steuer sowie Kraftstoff) spielen hierbei auch vermeintlich nebensächliche Posten wie der Reifenverschleiß oder die Autowäsche auf die vierjährige Haltedauer hochgerechnet durchaus eine Rolle.

Den wichtigsten Aspekt stellt allerdings der Wertverlust dar, der bei der Kostenberechnung oft vernachlässigt wird. Dabei kann gerade dieser die höchsten Kosten verursachen: in der Schwacke-Analyse erreichen einige Modelle nach vier Jahren einen Restwert von nur noch 35 % oder weniger, während die „Restwert-Riesen“ nach vier Jahren durchschnittlich noch mehr als 60 % ihres Neupreises erzielen. In Zahlen ausgedrückt kann es dabei um weit über 40.000 Euro gehen, die ein Neuwagen an Wert einbüßt. Wer hier bereits bei der Anschaffung korrekt rechnet, kann laut Schwacke-Analyse bis zu 870 Euro sparen – pro Monat.

Obwohl die Modellvielfalt in der Mittelklasse groß ist – sie reicht vom 80-PS-Kombi bis zur Sportlimousine mit 487 Pferdestärken – bestehen auch bei vergleichbaren Fahrzeugen sehr deutliche Unterschiede bei den Unterhaltskosten.