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Richtige Position für das Navi
Im Geschäfts- oder Dienstwagen sollten Navigations- und Kommunikationsgeräte so angebracht werden, dass sie die Sicht auf die Straße nicht verdecken.Dort, wo der Fahrersitz auch Arbeitsplatz ist, sind Navigationsgerät, Handy und andere Geräte der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) inzwischen oft Standard. Immer mehr elektronische Helfer sollen die Arbeit am Steuer erleichtern. Es birgt aber auch Gefahren, denn es lenkt ab, behindert die Sicht oder kann bei einem Unfall zum gefährlichen Geschoss werden. Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) und die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft (BG Verkehr) haben deshalb Tipps für den Einkauf geeigneter IKT-Systeme für Fahrerarbeitsplätze zusammengestellt und geben Hinweise für die sichere Nutzung.
Die Broschüre gibt Tipps für den Einkauf von Bedienelementen und Displays und erläutert die Vorteile und Nachteile verschiedener Ausführungen und Gestaltungsgrundsätze, zum Beispiel von Tasten und Bildschirmen. Sie enthält aber auch Hinweise zur Arbeitsorganisation und geht ausführlich auf die richtige Positionierung und Befestigung von IKT an Fahrerarbeitsplätzen ein. Ausdrücklich weist die Broschüre darauf hin, dass IKT nie während der Fahrt benutzt werden sollten. Auch Telefonate sollten möglichst während der Fahrtpausen stattfinden, um Unfallrisiken durch Ablenkung zu vermeiden.
Insbesondere stabile Halterungen, ob für Navigationsgeräte, Handys oder andere Bildschirmgeräte spielen eine wichtige Rolle. Sind sie nicht fest montiert, sondern zum Beispiel mit ungeeigneten Saugnäpfen befestigt, können sie und das von ihnen gehaltene Gerät bei einem Unfall zu Geschossen im Fahrzeug werden. "Solche Halterungen gelten in der Regel nicht als Einbau, sondern als Ladung", sagt Michael Bretschneider-Hagemes, IFA-Experte für mobile Kommunikation.


