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03. September 2010
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VW-Konzern will Skoda wieder kleiner halten

Volkswagen will seine tschechische Tochter Skoda stärker von anderen Marken des Autokonzerns abgrenzen. Die erfolgreiche Marke scheint die anderen Konzernmarken VW bzw. Audi ernsthaft zu schwächen.

"Ich gönne ihnen den Erfolg, aber wir können uns nicht selbst schwächen", zitierte die Zeitschrift "Auto-Bild" Vorstandschef Martin Winterkorn. Skoda fährt derzeit große Erfolge mit Autos ein, die auf Modellen von VW und Audi basieren, aber erheblich günstiger verkauft werden. Durch die interne Konkurrenz muss der Wolfsburger Konzern befürchten, dass VW- und Audi-Kunden zu Skoda abwandern.

Wie NF und DMM bereits berichteten, soll Skoda künftig eine ungefährlichere Strategie verordnet werden. So soll z.B. der für 2014 geplante Kleinwagen Fabia nicht mehr auf der Plattform des VW-Polo basieren, sondern auf einer weniger aufwendigen und dadurch günstigeren Plattform. Auch einen Konkurrenten des Renault-Dacia solle Skoda auf den Markt bringen: Von 2012 an werde der neue Filicia als baugleicher Zwilling zum Toledo der spanischen Schwestermarke Seat entstehen. Zudem plane Skoda für 2012 einen neuen Kleinwagen auf Basis des VW-Kleinwagens "up!".

Es scheint nicht ausgeschlossen, dass es vom überaus erfolgreichen Mittelklassemodell Superb keinen Nachfolger mehr geben wird. Laut Interkorn gegenüber AutoBild werden Skoda die Palette nach oben nicht beliebig ausbauen.