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Verschärfte City-Maut in Mailand
Im Kampf gegen die Luftverschmutzung hat die norditalienische Business-Metropole Mailand ihre Gangart verschärft.Demnach dürfen alle Benzin- und Dieselfahrzeuge der Euroklassen 0, 1 und 2 ab sofort täglich von 07:30 bis 19:30 Uhr nicht mehr in den rund 8 km² großen Stadtmauerring. Verschärft wurde auch die Regelung für Diesel-Fahrzeuge der Euroklassen 3,4, 5 und 6, die keinen Partikelfilter haben. Sie benötigen jetzt einen Ecopass, der pro Tag 5 Euro kostet. Dieser ist erhältlich bei der Post, an Zeitungskiosken und in Tabakgeschäften.
Freie Fahrt in der Mailänder City haben weiterhin Dieselfahrzeuge der Euroklassen 3,4,5 und 6 mit Partikelfilter, Benziner der Euroklassen 3,4, 5 und 6 sowie Motorräder. Bei Missachtung drohen hohe Strafen Betroffen von der Citymaut sind auch ausländische Autofahrer. Mautprellern drohen Geldstrafen zwischen 70 und 285 Euro.
Generell wollen immer mehr Gemeinden und Städte gegen die Luftverschmutzung vorgehen und erwägen Maßnahmen wie die Citymaut oder Fahrverbote. Je nach Grad der Luftverschmutzung verhängen die Gemeinden oder Regionen Fahrverbote auch kurzfristig. Eine zentrale Meldestelle dafür gibt es in Italien nicht und damit auch keine Übersicht über die von den Anti-Smog-Maßnahmen betroffenen Orte. In den meisten Fällen weisen Radiodurchsagen, Hinweisschilder, Leuchttafeln und mitunter Straßensperren auf die Regelungen hin.


