News Interview

19. April 2010
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„Nachhaltige Mobilität muss erschwinglich sein“

Ford-Deutschlandchef Bernhard Mattes spricht sich kurz vor dem Elektrogipfel am 3. Mai im Kanzleramt für eine stärkere Förderung der Elektromobilität aus.

Ford-Deutschlandchef Bernhard Mattes

"500 Millionen Euro reichen eventuell nicht aus, um Deutschland hier als Welt-Leitmarkt zu positionieren", sagte Mattes im Interview mit der Autogazette, Kooperationspartner von Newfleet.

Autogazette/Newfleet: Herr Mattes, kommt nach der Ende der Abwrackprämie nun das Jahr des Jammerns auf Sie zu?                                                             Bernhard Mattes: Nein, überhaupt nicht. Wir konzentrieren uns weiter auf die Umsetzung unserer produktgetriebenen Strategie und werden in diesem Jahr elf neue Produkte auf den Markt bringen. Hinzu kommen die neuen Ecoboost-Benzinermotoren sowie die überarbeiteten Dieselmotoren und das Powershift-Getriebe. All das wird dazu beitragen, dass wir unsere Marktposition in Deutschland und Europa halten. Für Deutschland planen wir derzeit einen Marktanteil von 7,6 Prozent.

Autogazette/Newfleet: Da passt es aber nicht ins Bild, dass nach zwei Monaten ein Verlust von 24 Prozent unter dem Strich stand. Ist das schon der erste Knick?  Mattes: Unsere Erwartungen waren, dass sich der deutsche Markt um rund eine Millionen Neuzulassungen vermindert. Diese Entwicklung haben wir in unsere Überlegungen einbezogen.

Autogazette/Newfleet: Liegt der Focus in diesem Jahr dann eher auf dem Geschäft mit den Flottenkunden?                                                                               Mattes: Beide Bereiche – Privatkunden und Flottenbetreiber - sind wichtig. Wir haben im vergangenen Jahr den Privatkundenanteil auf 60 Prozent erhöht und wollen dort weiterhin erfolgreich sein.